Über Susanne Wennekers
...und warum ich Wennekers Communication gegründet habe

Was macht eine Geschichte interessant? Warum hört man einem Menschen gerne zu? Welche Bilder bleiben hängen? Und was brauchen Journalist:innen, damit aus einem Themenangebot tatsächlich eine Geschichte wird?
Mit diesen Fragen beschäftige ich mich seit mehr als 25 Jahren. Sie sind der Grund, warum ich Wennekers Communications gegründet habe. Warum? Weil sich auch PR- und Content Teams jeden Tag die gleichen Fragen stellen. Und ich helfen kann, sie zu beantworten.
Den größten Teil meiner beruflichen Laufbahn habe ich im TV-Journalismus verbracht – als Reporterin, Chefreporterin und Chefin vom Dienst bei ProSiebenSat.1 und später in der Nachrichtenplanung bei RTL News.
Als Mitglied des Gründungsteams und Chefin vom Dienst der Primetime-Entertainment-Sendung „red – Stars, Lifestyle & More“ habe ich viele Jahre mitentschieden, welche Themen es auf die Bildschirme von bis zu 2,5 Millionen Menschen schaffen. Und wie daraus Geschichten werden, die Menschen interessieren.


Ich habe Redaktionen und Produktionsteams gesteuert, Themen entwickelt, Beiträge abgenommen und journalistischen Nachwuchs in Storytelling, Interviewführung und visueller Umsetzung begleitet.
Geschichten funktionieren nur, wenn man sein Publikum versteht.
Mehr als 15 Jahre lang gehörte es zu meinem Alltag, Themenangebote, Pressemitteilungen und Pitches zu bewerten. Oft reichen wenige Sekunden für die entscheidenden Fragen: Wo ist die Geschichte? Warum ist sie für unser Publikum relevant? Was ist daran neu, überraschend oder besonders? Und welche Bilder können wir dazu erzählen?
Diese journalistische Perspektive prägt meine Arbeit bis heute. Gleichzeitig kenne ich die andere Seite sehr gut.
Über viele Jahre habe ich mit Pressestellen, PR-Agenturen, internationalen Studios, Unternehmen und Managements zusammengearbeitet – von Netflix, Paramount und Warner Bros. bis zu Daimler, Audi und Chanel.
Berechtigtes Unternehmensinteresse UND redaktionelle Bedürfnisse unter einen Hut zu kriegen war dabei die Grundlage langjähriger guter Zusammenarbeit.

Von Hollywood bis Halbleiter
Meine Arbeit hat mich zu Filmsets, Press Junkets mit Stars wie Nicole Kidman und Matthew McConaughey, Fashion Weeks und großen internationalen Events geführt. Ich habe Portraits und Homestories mit internationalen Persönlichkeiten produziert und TV-Specials rund um die Academy Awards, Golden Globes oder den Filmfestspielen in Cannes umgesetzt.
Die Betreuung dieser Rubrik habe ich besonders geliebt: „Secret of Success“. Mit welcher einfachen, überraschenden, aber genialen Idee wurden Gründer erfolgreich?
Dabei habe ich mit Hollywood-Managements ebenso gearbeitet wie mit CEOs, Expert:innen, Pressesprechern und Menschen, die zum ersten Mal vor einer Kamera standen.
Gerade bei Interviews habe ich gelernt: Ein überzeugender Auftritt entsteht selten dadurch, dass jemand möglichst perfekt formuliert.
Entscheidend ist, ob ein Mensch kompetent, glaubwürdig und gleichzeitig natürlich wirkt. Dafür braucht es gute Vorbereitung – und jemanden hinter der Kamera, der zuhört, die richtigen Fragen stellt und eine Situation schafft, in der starke Antworten möglich werden.
Auch visuell gelten für mich klare Grundsätze.
Ein gutes Bild ist keine Dekoration für eine Botschaft.
Es erzählt sie mit. Was wir sehen, sollte deshalb zu dem passen, was wir hören – bei einem CEO-Interview genauso wie bei einem Social-Media-Video, einer Reportage oder einem Imagefilm.


Heute kenne ich auch die Unternehmensperspektive
Nach vielen Jahren auf Medienseite wollte ich genauer verstehen, wie Kommunikation innerhalb eines Unternehmens entsteht und welche strategischen Anforderungen dahinterstehen.
Bei Infineon habe ich deshalb in der Corporate Communications gearbeitet – unter anderem an internen Kommunikationsformaten, Executive Communications, Town Halls, Podcasts, Newslettern sowie an externer Kommunikation und Pressearbeit. Damit kenne ich heute nicht nur die Erwartungen einer Redaktion, sondern auch die Prozesse, Abstimmungen und Rahmenbedingungen auf Unternehmensseite.
Parallel dazu absolviere ich einen Executive MBA in General Management an der TUM School of Management, mit Stationen an der Tsinghua University in Beijing und Shenzhen. Strategie, Stakeholder Management, Innovation und Change gehören dabei ebenso zu meinen Themen wie die Frage, wie Kommunikation Unternehmensziele unterstützen kann.
Diese Kombination bildet heute das Fundament für meine Arbeit: journalistische Erfahrung, ein geschulter Blick für Geschichten und Bilder – und das Verständnis dafür, was Unternehmen mit Kommunikation erreichen wollen.



My Philosophy

Zusammenarbeit funktioniert umso besser, je mehr man sein Gegenüber versteht.
